10er auf hoher See

Seit der 9. Klasse haben wir gespannt auf diese Fahrt gewartet! Unsere Aufregung war groß, als es am 24. September 2012 dann endlich so weit war. Um ca. 7:30 Uhr kamen alle 10er mit ihren Taschen in der Schule an. Einige hatten einen Kuchen dabei, um nachmittags eine kleine Stärkung zu sich nehmen zu können. Nach einiger Hektik wurden dann auch die Koffer in dem Bus verstaut und die Fahrt ging los. Fast alles verlief glatt, trotz der Sache, dass wir erst am falschen Hafen waren, weil der Busfahrer sich vertan hatte.
An den Schiffen angekommen ging es auch schon sofort los mit dem Segeln. Wir hatten zwei Segelschiffe, eines für die Jungen und das andere für die Mädchen. Zum Auspacken war erstmal keine Zeit. Der Skipper und unser Mart Stine hatte uns erklärt, wie das beim Segeln abläuft. Ausruhen war nicht angesagt. Jeder musste anpacken um die Segel richtig zu setzen. Das erforderte viel Kraft. Nach dem ersten Segelhissen gab es erstmal einige Minuten Pause. In der Zeit saßen wir einfach draußen auf dem Segelschiff oder aber drinnen und spielten einige Gemeinschaftsspiele.
Die kleinen Kajüten waren gewöhnungsbedürftig und ziemlich auf engen Raum, was zu einigen Auseinandersetzungen führte. Jedoch richtete sich dies immer wieder ein. Ab 22 Uhr abends mussten alle wieder auf dem Schiff sein. In der Zeit, in der wir nicht segelten, durften wir in den Städten, wo wir anlegten, shoppen gehen.
Einige scheuten sich davor, den Toilettendienst zu erledigen. Aber mit Mühe kriegte man sie doch noch dazu. Auf dem Mädchenschiff leider gab es weder warmes Wasser noch eine Heizung. Doch in den Häfen gab es Sanitäranlagen. In denen waren Duschen sowie Toiletten vorhanden. Allerdings musste man meistens einen Euro für 10 Minuten Duschen bezahlen.
Der Wind am dritten Tag war ziemlich stark, so dass sich das Schiff auf eine Seite neigte und extrem schaukelte. Einigen wurde dabei übel, aber das verging wieder. Am letzten Abend besuchten wir eine Disco in Lelystad.
Freitags morgens wurden wir früh geweckt, damit noch die Zeit war, die Zimmer aufzuräumen. Sobald wir wieder in Deutschland waren, holten alle ihre Handys raus und schrieben SMS´ wie „ Wieder in Deutschland“ „Bald Zuhause“. Die Klassenfahrt war insgesamt ziemlich cool, jedoch hatte man noch lange "Seegang". Aber so wurde dann doch die Klassenfahrt geschaukelt.

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